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Eins

The Trouble with love is …

Eine Stunde Hintern-Workout, 13.95€ pro Monat.

Zwei Tüten Haribo Kirschen, eine Schachtel Yogurette, eine Schachtel Mikado, eine Dose Vanille Dessert, eine Tüte Baby-Karotten, einen Becher Kaffee und Milch, die Tagesration Obst in einer Dose, Cola und Wodka, eine Frauenzeitschrift und nach Honig riechende Milch für das Vollbad morgen, 24.95€ - mein Überlebenspaket.

Die Erkenntnis, dass ich es hätte besser wissen müssen: unbezahlbar.

Eine halbe Tüte der Kirschen befindet sich bereits in meinem Magen. Den Wodka hebe ich mir für einen schlimmeren Tag als heute auf, z.B. in zwei Wochen, den 10. Februar, an dem meine Trennung offiziell wird. Insgesamt muss also mein Überlebenspaket für mindestens noch zwei Wochen halten.

Der Plan für morgen ist folgender: So lange wie möglich schlafen, sehr lange baden (dazu die nach Honig riechende Bademilch), währenddessen eine Liebeskomödie lesen – den Frauen da drin geht’s immer so viel schlechter, sie überleben es. – so viel essen, bis ich Bauchschmerzen habe – körperliche Schmerzen lenken von seelischen ab – und dann irgendwann online kommen, ihn NICHT anschreiben, süßes naschen. Solange bis mir schlecht ist.

Weil: Ich habe gerade mein Leben in den Griff bekommen und dachte, es würde alles gut werden, da kommt er und wirft mit ein paar Sätzen alles aus der Bahn. Ich war glücklich. Warum braucht er eigentlich immer ein Drama? Das war damals schon so, als wir zusammen gekommen sind, es war ein Drama. Drama, Baby, Drama!

Die Kurzversion ist: Nachdem er mich vor über einem Monat sitzen lassen hat, will er mich zurück.

Das war Freitagnacht, JETZT spricht er nicht mehr darüber.

Mein Überlebenspaket beinhaltet alles, was besser ist, als ein Mann.

1 Kommentar 29.1.08 02:28, kommentieren

Zwei

Das mit uns war sowieso so eine Sache für sich. Und es hat nie aufgehört dramatisch zu sein. Alex brauchte einen Monat, um sich zu entscheiden, mich zu wollen, nachdem ich ihm sagte, dass ich mich in ihn verlieben könnte. In diesem Monat gab es 1000 Dinge, die ich nicht sehen durfte, ohne an ihn zu denken, selbst auf einem Date. Und nun gibt es 1000 Dinge, die ich nicht sehen darf, ohne an ihn zu denken.

Mit diesen paar Sätzen hat er einfach alles durcheinander gebracht und ich weiß nicht, womit er sich das Recht dazu genommen hat.

Ich weiß nicht mal, ob ich ihn zurück will. Ich weiß ja nicht mal, ob er das ernst meinte. Ich möchte ihm in die Augen sehen, wenn er sagt, er will mich. Das wollte er Freitagnacht schon, aber da wollte ich nicht. Mittlerweile bereu ich’s.

Vorhin habe ich die 23 Seiten Liebeserklärung von ihm verbrannt. Ich hatte gehofft, dass sich die Probleme damit auch in Rauch auflösen, aber Fehlanzeige. Daher das Überlebenspaket.

Er hätte still sein sollen. Er hätte das für sich behalten sollen und alles bei dem belassen, wie es war. Das war so schön einfach. Es war mir gerade egal geworden, was er sagt oder tut. Oder er sollte jetzt mit mir reden – aber das will er nicht.

Männer sind ein Desaster.

Teil Zwei des Desasters ist mein frischgebackener Ex. Oder etwas in der Art. Er will eine Pause. Er hat selbst gesagt, dass er dabei weder vergeben, noch Single ist. Ich für meinen Teil bezeichne mich als Single. Da ist sowieso nichts mehr zu retten, er hat alles kaputt geredet.

Zwei Ex die mich weder hergeben wollen, noch für sich behalten wollen.

Dem Nächsten, der mir sagt, Frauen wissen nicht, was sie wollen, knall ich eine.

 

1000 Dinge, die ich nicht sehen kann, ohne an Alex zu denken:

Wasabierbsen

VW

Mercedes (Benz)

Haribo Pfirsiche

Zigaretten

Saure Apfelringe

Greys Anatomy

Urbanize – Große Liebe

Allersee

Gifhorn

FHM

N24

Tattoos

Igel

29.1.08 02:54, kommentieren